Kategorie: Ansichtssache

Wenn Autorinnen Handlungen aus der Sicht eines Mannes erzählen; kann funktionieren, muss aber nicht – Alex Wagner: „Die Toten von Vindobona: Ein Kriminalroman aus dem römischen Wien“

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Vindobona, römisches Legionslager und Zivilstadt an der Grenze zum Barbaricum, im 2. Jahrhundert nach Christus: Thanar, Sohn eines germanischen Stammesfürsten und zwielichtiger Händler, wird des Mordes an einem römischen Offizier beschuldigt. Damit nicht genug, wird er kurz darauf auf nächtlicher Straße selbst Zielscheibe eines Attentäters. Die Spur führt zum „Griechen“, einem stadtbekannten Sklavenhändler, in dessen Villa sich die Reichen und Mächtigen von Vindobona dem Luxus hingeben – und den schönsten Mädchen der Provinz. Und schon bald sterben weitere angesehene Einwohner der Stadt … – Covertext-

Asche auf mein Haupt, das Buch erhielt ich als im Oktober letzten Jahres als Rezensionsexemplar und habe es erst jetzt gelesen. Doch lieber spät als nie und es ist ja auch kein schlechter Roman oder schlechter historischer Krimi – aber für mich aber auch kein sehr guter. Warum, darüber möchte ich jetzt reflektieren.

Heldenepos im Gewand eines Romans – „The Last Viking 1 – Das Blut der Wikinger“ von Poul Anderson

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In dem Buch von Poul Anderson, wird die Geschichte von dem Wikingerfürsten Harald Sigurdharson, besser bekannt unter Harald Hardrada, erzählt. Als Thronfolger muss er als junger Mann nach verlorener Schlacht ins Exil wo er wissbegierig viel über den Krieg und das Kriegshandwerk lernt, aber auch wie man zu einem Anführer wird, um später nach Norwegen zurück zu kehren und seinen Anspruch auf den Thron zu verteidigen.