Kategorie: Romane

Religiöse Lebenswelt im 10. Jahrhundert – Dorothe Zürcher: „Stabilitas loci – Der Weg der Wiborada“

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Anfang Oktober letzten Jahres erhielt ich das Buch über die Community LovelyBooks zur Rezension. Da ich mich sehr für Geschichte interessiere und das europäische Mittelalter sich da auch mit mit meinen Geschichtsinteressen deckt, war ich darüber sehr erfreut. Ich hatte nach einem ersten Leseabschnitt das Buch jedoch bis Februar diesen Jahres wieder zur Seite gelegt, da mir das Buch nicht so recht gefiel.

Wenn Autorinnen Handlungen aus der Sicht eines Mannes erzählen; kann funktionieren, muss aber nicht – Alex Wagner: „Die Toten von Vindobona: Ein Kriminalroman aus dem römischen Wien“

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Vindobona, römisches Legionslager und Zivilstadt an der Grenze zum Barbaricum, im 2. Jahrhundert nach Christus: Thanar, Sohn eines germanischen Stammesfürsten und zwielichtiger Händler, wird des Mordes an einem römischen Offizier beschuldigt. Damit nicht genug, wird er kurz darauf auf nächtlicher Straße selbst Zielscheibe eines Attentäters. Die Spur führt zum „Griechen“, einem stadtbekannten Sklavenhändler, in dessen Villa sich die Reichen und Mächtigen von Vindobona dem Luxus hingeben – und den schönsten Mädchen der Provinz. Und schon bald sterben weitere angesehene Einwohner der Stadt … – Covertext-

Asche auf mein Haupt, das Buch erhielt ich als im Oktober letzten Jahres als Rezensionsexemplar und habe es erst jetzt gelesen. Doch lieber spät als nie und es ist ja auch kein schlechter Roman oder schlechter historischer Krimi – aber für mich aber auch kein sehr guter. Warum, darüber möchte ich jetzt reflektieren.